felix austria

meine latente affinität zu österreich und seiner küche dürfte ja mittlerweile hier durchgedrungen sein. ein frühstück bei felix austria am marheinekeplatz passt also ins bild und ich bin ganz neugierig.

das felix austria gibt es bestimmt schon länger, ich war aber zum erstenmal da. ich habe auch zum erstenmal ein frühstück für zwei bestellt (und nicht weil ich so einen großen hunger hatte). es lockten uns vor allem der schilcher rose frizzante der dazu angeboten wurde. und die große auswahl (ich hatte nämlich doch hunger). 

aber nochmal von vorne. das felix austria besteht aus einem kleinen feinkostladen und einem café/restaurant. das hat sympathischerweise auch ein raucherzimmer (jaja ich rauche. aber erst abends. also saßen wir nicht im raucherzimmer. rauch zum frühstück finde ich nämlich auch blöd). es entsteht sofort ein gemütlicher eindruck, weil der laden aus mehreren kleinen gasträumen besteht. die rotweißkarierten tischdecken sind nicht originell, aber sie passen gut und ich habe ja bekanntlich ein faible für rotweißkariertes. die wände sind halb rot gestrichen (die untere hälfte). an den wänden hängt verzichtbare kunst, aber nicht ganz schlimm. alles ist schon ein bisschen schraddelig bis nicht ganz ordentlich, das ist im gastraum ok, setzt sich aber auch in der küche fort. das habe ich allerdings erst später festgestellt.

das frühstück für zwei besteht aus einer ordentlichen platte mit schön dünn aufgeschittener wurst, käse und schinken. alles ist wirklich frisch und erinnert deutlich an die auswahl an österreichs supermarkttheken. an der präsentation kann noch gearbeitet werden. edelstahlplatten und eierbecher sind von vorgestern und man wundert sich ja auch immer wieder über die notwendigkeit von laschen gurkenscheiben und nur zartschmeckenden tomatenvierteln.

ja nun, die qualität der produkte reisst es raus. die blassen kaiserbrötchen wirken vernachlässigbar, aber das graubrot ist echt gut. vielleicht etwas zu fluffig und nicht ganz so geschmackspräsent wie das von der hofpfisterei, aber lecker. wie sich auf nachfrage heraustellt ist es von der neuen steinickebäckerei schräg gegenüber in dem alten postgebäude. die eier sind ausgezeichnet und auf den punkt weich. man vergisst schon hin und wieder wie gut eier schmecken können. sonst nicht unbedingt ein wurstfan mache ich mich doch über die extrawurst her  (die heisst wirklich so!!). der gekochte schinken ist super und dann bin ich dummerweise auch schon satt. bin nicht so ganz im training. as trifft aber nicht auf den schilcher frizzante zu. der ist wie immer köstlich. die farbe wunderschön dunkelrosé. und der geschmack nach  roten johannisbeeren mit einer leichten aparten bitterkeit (ich sag mal im abgang).

ein erfrischendes rhabarberschorle löscht wunderbar den durst. den latte machiatto muss ich allerdings nachladen lassen. vielleicht hätte ich auch besser eine der vielen östereichischen kaffeespezialitäten bestellen sollen. 

die netten menschen am nachbartisch haben eine schinkenplatte bestellt. die sieht auch gut aus. wahrscheinlich muss ich bald mal abends wiederkommen und das schnitzel probieren, wenn ich österreichweh habe. 

 

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