frühstücksalarm in prag

an unserem ersten morgen in prag habe ich meine armen eltern erstmal desavouiert. ach herrjeh! morgens ist nicht meine allerbeste zeit am tag und mein frühstücksverhalten ist seit langem ein empfindliches thema in der familie! schon als teenager habe ich beschlossen mich morgens (d.h. bis ca 11:00 uhr) maximal flüssig zu ernähren. ob das nur aus trotz war oder einer art körperlichen grundeinstellung entsprach ist nicht mehr nachzuvollziehen. zwischendurch habe ich ja eine gewisse sittliche reife erlangt, aber mit frühstücken tu ich mich immernoch schwer. die entdeckung des latte macchiatos hat immerhin dazu beigetragen, dass ich mittlerweile morgens einen kübel aufgeschäumter milch mit einem hauch vom espresso zu mir nehme. den sah jetzt das frühstücksangebot unseres hotels nicht vor, so dass ich meinen ständig um meine morgendliche nahrungsaufnahme besorgten eltern erstmal mittgeteilt habe, dass ich mein glück woanders probieren müsste. derart aufgescheucht verliess man also den frühstückstisch ( wohlgemerkt meine eltern haben mich entzückenderweise auf diese reise eingeladen) um vor dem anspruchsvollen touristischen programm noch einen geeigneten latte für mich zu finden. zur strafe bekam ich einen wässrigen cappucino (leider ein weitverbreitetes phänomen in prag) und ein ledriges aufgebackenes teilchen mit künstlicher marmeladenfüllung eines undefinierbaren roten geschmacks. dabei sah die kleine bäckerei so nett aus!

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