spitzkohleintopf mit pferdebockwurst

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es ist zwecklos zu leugnen, der winter ist schon wieder da! und ich hatte den eindruck, er sei gerade erst vorbei. dieses jahr wird wohl ein winterjahr. winterfreuden in freier natur sind ja gut und schön, aber in der stadt sind kälte und grauer schneematsch nicht meine freunde. kulinarisch gesehen kann ich dem winter allerdings einiges abgewinnen. der wieder in mode gekommene und viel gepriesene eintopf steht auch bei mir hoch im kurs.

gestern habe ich einen spitzkohleintopf gekocht, um ihn heute aufwärmen zu können. aufwärmen ist bei fast jedem eintopf wirklich wichtig. gestern abend habe ich also zwiebeln und ein wenig knoblauch in butterschmalz angedünstet, den kleingeschnittenen spitzkohl, gewürfelte festkochende kartoffeln und möhren dazugegeben und alles mit gemüsebrühe aufgegossen, das konnte dann hübsch einkochen. kümmel hatte ich leider keinen, der wäre aber prima gewesen. 

heute habe ich im karstadt am herrmannplatz pferdebockwurst mit knoblauch von der firma sellmer (ross-spezialitäten) entdeckt. das war eine perfekte ergänzung zu meinem eintopf. die bockwurst habe ich zusammen mit dem eintopf erwärmt. da hat der eintopf geschmacklich auch noch was davon. die pferdebockwurst ist dunkler und viel kräftiger als andere bockwürste. interessant. vielleicht eine spur zu salzig, obwohl ich gerne salzig esse. sie hat auch eine leicht rauchige note. es gibt von der firma sellmer noch mehr pferdefleisch spezialitäten beim karstadt.  z.b. auch rouladen und braten. die werde ich bestimmt mal ausprobieren. ich erinnere mich sehr gerne an einen schönen markt in lausanne, auf dem wir vor jahren neugierig ein delikates roastbeef vom pferd gekauft und mit thymian im ofen zubereitet haben. wir waren überrascht wie zart das fleisch war und wie aromatisch es geschmeckt hat. hier in deutschland ist pferdefleisch selten im angebot und galt wohl auch lange als arme leute essen. meine oma rümpft jedenfalls die nase darüber. zu unrecht, wie ich finde! in der schweiz z.B.  insbesondere in der französischen, hat pferdefleisch einen verdientermassen viel besseren ruf. vielleicht lesen die mädchen da nicht soviel pferdebücher…

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