berlin ist eine bäckerwüste

eigentlich wusste ich es. doch dann war es doch wie ein kleiner schock. ich sitze nichtsahnend ganz gemütlich im bistro des ice auf dem weg zur biofach nach nürnberg, schlage das magazin der zeit auf, die in letzter sekunde vor abfahrt noch ergattert habe, will eigentlich schnell durchblättern zur fotoreportage mit diesem geschlechtslosen model und dann bleibt mein blick hängen. an einer ulkigen deutschlandkarte mit lauter gebäcksymbolen drauf. brötchen und christstollen, seelen und pumpernickel. die symbole sind sehr sehr sehr ungleich verteilt. im süden und im westen: viel. im norden: viel (schwarzbrot) in der mitte und im osten: wenig. in berlin: nix. was sagt uns das? das in berlin im jahr 2010 KEINE urkunde an einen selbstständigen bäcker verliehen wurde, um ihn wegen seiner guten traditionell hergestellten backwaren auszuzeichnen. das ist ganz schön traurig.

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