clubbed to eat -speisenklub neukölln – die genesis

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es gibt dinge die müssen langsam reifen. high among them: wein, käse und steaks. und meine entscheidung, endlich, endlich einen speisenklub zu gründen. wie lange die gereift ist, kann ich gar nicht sagen. ein bisschen barrique ist da schon dabei. die idee wurde gelagert, im dunkeln, und ab und an ans licht geholt gewendet, gestreichelt und wieder abgehangen. mal sehen. dann auf einmal ist sie da. die reife. es gibt kein zurück mehr. jetzt ist gut. es gibt orte. es gibt weggefährten und ideen gibt es schon lange mehr als genug! originell ist das ganze nicht mehr. aber meins. der name, speisenklub neukölln, ist auf einmal da. und schon kanns losgehen. ein zeitpunkt wird gewählt, der letzte sonntag im monat, und der erste termin wird kommuniziert. der 28. august 2011. da waren es noch zwei monat hin. idealistisch und autobegeistert wird im freundes- und bekanntenkreis kommuniziert.   idealistisch und begeistert ist die reaktion.  ich denke darüber und man spricht darüber.  na ja ich spreche darüber. sogar zu christian lohse, der verspricht auch mal zu kommen. herrjeh! wow!  braucht man mehr? ah ja da war noch was. die detailplanung. nicht sprechen. tun. ok. visitenkarten drucken und überall in neukölln verteilen.

 und dann dämmert die erkenntnis. es wird, es muss stattfinden! ohgott. warum habe ich mir das angetan? was ist wenn keiner kommt? kann man freunde in die pflicht nehmen und sie zahlen lassen? ist es, das läuft es daraus hinaus? der abend muss besonders werden. und besonders wir er durch thomas greb. mir wird ganz anders als er die rolle mit dem mondrian papier anschleppt. ich mag mondrian nicht. oder eher den visuellen overkill , der dem unschuldigen mondrian anhaftet. und überhaupt, mondrian in meiner shabby wohnung?? ich schlafe schlecht. das thema für den abend ist neukölln. das menü fügt sich in mir zusammen.  pulpo, lamm, weisse bohnen, pfirsiche. all das gibt es auf dem markt am maybachufer.  den wein kaufe ich beim weinhändler meines vertrauens um die ecke. wir probieren einiges und es fühlt sich gut an.
 es gibt kein zurück. 20 plätze gibt es. 17 sind gebucht.  thomas wenzel macht den service und meine reizende schwester ist wie immer die beste küchenhilfe aller zeiten. pinche de cocina heisst das auf spanisch.  ja und dann geht es los.  die rauminstallation (anders kann man es nicht nennen) von thomas greb ist grandios. es gibt wenig worte es zu beschreiben: „Total frisch“:sagte ein Modedesigner. „Total ungesehen“:sagte eine Werberin. „Total verrückt“:dachten wir alle und liebten es. 

Viel mehr kann ich gar nicht sagen. Das war das Menu:

Salsa from hell

Ziegenkäsecrema mit Koriander

Hausgebackene Brotstangen (Mais und Vollkorn)

Amuse Gueule:

Gazpacho Andaluz

Erster Gang:

Pulpo mit Dill und Portulak

Hauptgang:

Lammkeule aus dem Ofen

Weisse Bohnenstampf

Ratatouille

Chimichurri

Dessert:

Eat Me

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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