In Berlin rollen die Food-Trucks! Besuch beim Buns Mobile

Street Food rules! Ein schöner Sommer ist auch deswegen schön, weil man in der Mittagspause bei Sonnenschein auf sein Rad steigen möchte, um die kulinarische Umgebung zu erkunden. Obendrein ist in diesem Sommer die kulinarische Umgebung in Berlin besonders schön. Und vielfältig! Und mobil! Die Street Food Trucks sind aus USA nach Berlin geschwappt und versorgen uns mit einem internationalen Speisenangebot. Tapas, Pies, Tacos, Wraps, Kimchi, Tortillas, Hot Dogs und immer wieder die heimlichen Stars: Burger in allen Variationen!

Wohl wissend, dass ich mir für diese Woche nix als Rohkost vorgenommen habe, bin ich letzte Woche noch mal so richtig Burger essen gegangen. Ich gebe zu das ist ein bisschen schräg. Ich hatte mal eine Freundin, die war ziemlich diätbesessen. Am Vorabend jeder Diät hat sie in unserer Lieblingseisdiele einen riesigen Banana Split mit doppelt Sahne und Schokoladensauce gegessen. Manchmal hatte ich den Eindruck, sie macht die Diäten nur, um den Banana Split ohne schlechtes Gewissen essen zu können.

Jedenfalls habe ich die RAW Woche nicht deswegen geplant, um noch mal vorher ohne schlechtes Gewissen Burger zu essen. Mittlerweile muss ich nämlich beim Burgeressen gar kein schlechtes Gewissen mehr haben. Was bis vor wenigen Jahren fast nur bei Fast Food Ketten in entsprechender Qualität zu haben war, gibt es mittlerweile liebevoll handgemacht: Burger mit gutem Bio- oder Neuland-Fleisch, im Biobrötchen, mit hausgemachten Saucen, hochwertigem Käse….

Jetzt aber zurück zu meiner sonnigen Mittagspause in der ich zum Buns Mobile in die Cuvrystraße geradelt bin. Das Buns Mobile habe ich beim Bite Club entdeckt, dem zweiten großen Street Food Event nach dem Street Food Thursday. Wegen dem großen und ja sehr erfreulichen Andrang habe ich dort ja betrüblicherweise nix mehr zu Essen bekommen (ich berichtete). Das auffallend gelbe Buns Mobile mit dem niedlichen Jack Russel Maskottchen ist, man kann es gar nicht anders sagen, extrem sympathisch!

Die Inhaber sind offensichtlich Franzosen (immer wieder ein gern gehörter Akzent) und während ihr niedlicher Jack Russel dekorativ nichtstuend vor dem Wagen residiert, haben die beiden alle Hände voll zu tun! Der Andrang ist groß. 20 Minuten, lautet die freundliche Ansage, muss ich wohl auf meinen Burger warten. Ich vertreibe mir die Zeit (die ich gottseidank habe) mit Fotografieren. Tatsächlich werden es 30 min. Nicht jeder hat soviel Zeit in der Mittagspause und einige meiner Mitwartenden werden sichtlich ungeduldig.

Als ich meinen Burger endlich in den Händen halte, bin ich unglaublich hungrig. Ob ich es schaffe vor dem Verzehr doch noch ein Foto zu machen? Gerade so hab ich es geschafft. Ich habe einen Spicy Burger mit Guacamole und Chipotle Mayo bestellt. Chipotle das sind diese geräucherten Jalapeño-Chilis. Der Burger ist gut. Richtig gut. Eine kleine Schrecksekunde lang fand ich ihn trocken, aber dann war es da: das Saftige, Schmelzige, Fleischige auf der Zunge das einen guten Burger ausmacht. Das Brötchen weich aber nicht pappig. Der Patty schön saftig. Und schwupps war der Burger weg! Ich hatte ja auch so einen Hunger! Im Nachhinein hätte der Burger etwas schärfer sein können. Ich bin da allerdings auch ziemlich hartgesotten.

Nun ist es tatsächlich schon zwei Wochen her, dass ich diesen Beitrag angefangen habe.Man kommt ja zu nix. Mittlerweile ist der Sommer vorbei und es regnet und das ist noch ein Grund mehr einen guten Burger zu Essen.

Das coole ist: das Buns Mobile ist gerade in London! Dort werden die European Street Food Awards verliehen. Ich drücke kräftig die Daumen!!!

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